Fernbus24 gehört zu den „Besten Online-Portalen 2017“

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München, 31. Mai 2017 | fernbus24.de hat die Auszeichung „Beste Online-Portale 2017“ erhalten.

Das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) und der Fernsehsender n-tv haben den Award auf Basis einer groß angelegten Verbraucherbefragung verliehen. Die Marktforscher befragten 20.000 Verbraucher, wie zufrieden sie mit den Angeboten der Internet-Portale in Deutschland sind.

In der Kategorie „Fernbus-Portale“ wurden 12 Portale von den Verbrauchern bewertet. Fernbus24 belegte dabei den dritten Platz und qualifizierte sich für die Auszeichnung „Beste Online-Portale 2017“.

Die Verleihung fand im Rahmen einer Galaveranstaltung in den Räumen der Berliner Bertelsmann Stiftung statt. In der Mediathek von n-tv befindet sich ein kurzes Video zur Preisverleihung.

Die Auszeichnung ist bereits die zweite dieser Art. Zuvor wurde fernbus24.de als Testsieger des Mystery-Shopping-Award des Branchenmagazins fvw (Magazin für Touristik & Business Travel) ausgezeichnet (zum Artikel).

Hier geht es zur Pressemitteilung.

Foto: Thomas Ecke / DISQ / n-tv

Postbus – Wie geht es jetzt weiter?

Aus Postbus wird Flixbus_neu
Diese Nachricht mussten wir auch erstmal verdauen. Der Postbus zieht sich aus dem Fernbus-Markt zurück und verkauft sein Geschäft an Flixbus.

Nach der Transaktion wird Flixbus damit auf einen geschätzten Marktanteil in Deutschland von mehr als 80% kommen. Wie zu lesen war, soll das Kartellamt aber trotzdem keine Einwände gegen die Übernahme haben. Es bestünde immer noch ein ausreichender Wettbewerb, weil eben nicht nur Fernbus-Unternehmen betrachtet würden, sondern auch andere Verkehrsmittel wie die Deutasche Bahn oder das Flugzeug. Wir vermuten trotzdem, dass die erfolgreiche Konsolidierung im deutschen Fernbus-Netz dazu führen wird, dass die Preise steigen werden. Was wir nicht hoffen ist, dass nun ein Rosinen-Picken stattfindet und weniger profitable Strecken wieder eingestellt werden. Das würde den Gewinn an Mobilität, der zweifelsohne in den letzten Jahren seit der Liberalisierung des Fernbus-Marktes eingetreten ist, wieder in Frage stellen.

Wie lange fahren die gelben Postbusse noch?

  • Bis einschließlich 31. Oktober 2016 werden alle Postbus Linien vollumfänglich bedient
  • die Zubringerlinien zum Flughafen München werden bis zum 14. Dezember 2016 (nationale Linien) und bis 11. Februar 2017 (internationale Linien) bedient

Ticketbuchungen

  • Bis zum 31. Oktober 2016 können alle Postbus-Verbindungen wie gewohnt über das Buchungssystem von Postbus und alle übrigen Verkaufskanäle gebucht werden.
  • Zum 1. November 2016 werden die Linien in das FlixBus-Netz überführt und Kunden bei Online-Buchungen in das Buchungssystem von FlixBus weitergeleitet.

Können bereits gekaufte Postbus-Tickets auch für FlixBus genutzt werden?

  • Postbus Tickets gelten ausschließlich für Postbus Fahrten und sind nicht für Fahrten mit FlixBus gültig.

Ticket-Stornos / Umbuchungen / Gutscheine

  • Findet der neue Reisetermin bis einschließlich dem 31. Oktober 2016 statt, kann die Fahrt über das Kundencenter von Postbus gegen eine Gebühr von 5 € im Postbus Netz auf das neue Reisedatum umgebucht werden.
  • Verschiebt sich der neue Reisetermin auf ein Datum nach dem 1. November 2016, müssen Sie Ihre Postbus Fahrt stornieren und bei FlixBus neu buchen.
  • Die Stornierung gegen Gutschein ist aufgrund der bevorstehenden Betriebseinstellung des Postbus nicht mehr möglich. Stattdessen können Postbus Tickets gegen eine reduzierte Gebühr von 5 € über unseren Kundenservice storniert und das Geld erstatten werden.
  • Bis einschließlich 31. Oktober 2016 können alle gültigen Postbus Gutscheine wie gewohnt für Buchungen von Postbus Fahrten angewandt werden.
  • Ab dem 1. November 2016 verlieren bestimmte Gutscheine ihre Gültigkeit bei Postbus und können stattdessen für Buchungen bei FlixBus verwendet werden. Hierzu gehören Storno-Gutscheine, Freifahrt-Gutscheine und käuflich erworbene Wert-Gutscheine (z.B. 5€). Davon ausgeschlossen sind im Rahmen von Werbe- und Promoaktionen ausgegebene Rabattgutscheine, diese sind auch zukünftig nicht bei FlixBus einlösbar.

Postbus Karte

  • Die Postbus Karte kann bis zum 31. Oktober 2016 wie gewohnt für Buchungen im gesamten Postbus Netz genutzt werden.
  • Die Anwendung der Postbus Karte bei FlixBus-Buchungen ist nicht möglich. Karteninhaber, deren Postbus Karte nach dem 31. Oktober 2016 noch eine Restlaufzeit hat, werden separat kontaktiert und erhalten die Möglichkeit, sich die Restlaufzeit der Postbus Karte erstatten bzw. kompensieren zu lassen.

Crazy Summer beim Postbus – Deutschlandweit für 5 €

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Mit dem Postbus könnt Ihr in diesen Tagen für pauschal 5,- € kreuz- und quer durch Deutschland reisen. Die Rabattaktion „Crazy Summer“ macht es möglich.

Selbst längere Strecken, wie etwa die Fahrt von Berlin nach München, sind zum Aktionspreis verfügbar. Ausgenommen sind lediglich Umsteigeverbindungen, Kooperationsfahrten und Flughafenzubringerdienste.

Dabei gilt es, schnell zuzuschlagen, denn die begehrten Spartickets sind jeweils nur begrenzt verfügbar. Die Aktion läuft zunächst den ganzen August.

Alle günstigen Crazy-Summer-Tickets finden Sie einfach und bequem mit unserer Busverbindungen-Suche.

ONEBUS Betreibergesellschaft insolvent

onebus-insolventDer Wettbewerb im deutschen Fernbusmarkt wird weiterhin mit aller Härte geführt. Nun musste ein weiterer Mittelständler die Segel streichen. Unter der Marke ONEBUS bediente die Betreibergesellschaft CS Reisen GmbH aus Köln mehrere innerdeutsche Routen und diverse Verbindungen nach Italien. Im Juni 2016 meldete CS Reisen GmbH die Insolvenz an.

Vor ONEBUS mussten schon andere Anbieter kapitulieren

Der deutsche Fernbusmarkt ist seit der Liberalisierung in 2013 durch einen sehr intensiven Wettbewerb gekennzeichnet. Schon einige Anbieter hat es seitdem erwischt. So haben auch große Namen den Fernbusmarkt in Deutschland falsch eingeschätzt. 2014 musste der große britische Anbieter National Express das unter City2City geführte Deutschlandgeschäft einstellen (wir berichteten). Dann stieg der ADAC aus dem als Gemeinschaftsunternehmen gestarteten Postbus aus. Es folgte die Insolvenz des Pioniers DeinBus (wir berichteten). Letzterer konnte durch eine Übernahme gerettet werden und den Geschäftsbetrieb fortsetzen. Im vergangenen Jahr wurden weitere Angebote wie Avango, CuxBus Express, Publicexpress oder Sprint Bus eingestellt.

Fernbusse sind doch eine Erfolgsstory – Warum gehen Anbieter insolvent?

Richtig ist, dass 2015 bereits über 20 Millionen Fahrgäste mit Fernbussen befördert worden sind. Aus Kundensicht kann hier also durchaus von einer Erfolgsstory gesprochen werden. Ob alle Anbieter das auch so sehen, ist zumindest fraglich. Denn diese stecken in der Preisfalle fest. Das IGES Institut hat errechnet, dass die durchschnittlichen Umsatzerlöse je Fahrgast und Kilometer im Dezember 2014 bei lediglich 8,6 Cent lagen. Ob die Erlöse seitdem signifikant gestiegen sind, darf bezweifelt werden. Zum einen ist mit Megabus ein weiterer Discountanbieter in den Markt eingestiegen. Das schottische Unternehmen bietet viele Tickets dauerhaft für einen Euro an. Wettbewerber wie der Postbus reagieren mit Rabattkarten und regelmäßigen Preisaktionen, um die preissensible Kundschaft zu halten. Hinzu kommt, dass auch die Deutsche Bahn auf den Fernbusboom reagiert hat und inzwischen viel mehr Spartickets anbietet, als je zuvor.

Es gibt also kaum Spielraum für Preiserhöhungen seitens der Fernbusunternehmen. Wer es trotzdem versucht, der muss dies mit einer geringen Auslastung seiner Busse bezahlen. Was die Gründe bei ONEBUS waren, darüber darf spekuliert werden. Fakt ist, dass aufgrund des intensiv geführten Wettbewerbs kaum ein Fernbusanbieter im innerdeutschen Fernverkehr marktgerechte Preise durchsetzen kann.

Die derzeitigen Marktanteile stellen sich so da:
1.) 68 % FlixMobility GmbH (Flixbus)
2.) 13 % Berlin Linien Bus GmbH
3.) 10 % Deutsche Post Mobility GmbH (Postbus)
4.) 2 % Deutsche Touring GmbH
5.) 2 % Megabus GmbH
6.) 1 % IC Bus GmbH

Quelle: IGES Institut 04/2016

Mit dem Fernbus zur EM nach Frankreich

Fuball EM 2016 Frankreich  Infografik SpielorteIn wenigen Wochen beginnt die Fussball-Europameisterschaft in Frankreich. Das Gastgeberland erwartet 1,5 Millionen Besucher, die Spiele und Public Viewing in 10 Städten besuchen werden. Das Eröffnungsspiel findet am 10.Juni 2016 in Saint-Denis bei Paris statt. Wir zeigen, wie man günstig mit dem Fernbus zur EM kommt.

Die EM beginnt am 10. Juni mit dem Eröffnungsspiel und endet genau 4 Wochen später mit dem Finale am 10. Juli. Beide Spiel finden im Stade de France bei Paris statt. Wer plant, die EM zu besuchen, sollte folgende Punkte berücksichtigen:

  • Tickets: über die offizielle Webseite der UEFA sind nur noch Restkarten für wenige Spiele erhältlich. Wer jetzt noch kein Ticket hat, kann versuchen, ein Ticket über den Zweitmarkt (z.B. eBay) oder vor Ort zu erwerben. Wer kein Ticket besitzt, muss aber nicht zu Hause bleiben. In jedem Spielort gibt es riesige Public Viewing Areas, in denen sicher auch eine tolle Stimmung sein wird.
  • Unterkünfte: Hoteliers und Besitzer von Ferienwohnungen melden hohe Buchungsanfragen und nur noch wenige freie Unterkünfte. Letztere sind meist teuer und vergleichbar mit Münchner Hotelpreisen zur Zeit des Oktoberfestes.
  • Anreise: Flüge, Bahn, mit dem eigenen Auto oder kostengünstig mit dem Fernbus. Sämtliche Spielorte werden teilweise von mehreren deutschen Fernbusanbietern angefahren.

Spielorte:

Ein weiterer Tipp ist eine organisierte Busreise nach Paris mit unserem Partner Mango-Tours. Hier können die Spiele mit Gleichgesinnten in einer urigen Pariser Sportsbar geschaut werden. Hotelübernachtungen sind hier aber auch nicht enthalten.

Postbus: Crazy Winter mit vielen 5,00 € Tickets

Crazy Winter beim Postbus

Der Postbus startet mit einer prima Aktion ins neue Jahr! Im Buchungszeitraum 29.12.2015 bis 31.01.2016 gibt es auf vielen Strecken pauschale Ticketpreise von 5,00 Euro. Wer eine Postbus-Karte besitzt, kann sogar nochmal 25% sparen und fährt für schlappe 3,75 Euro durchs Land.

Aktion Crazy-Winter in Stichworten:

  • Ticketpreise: pauschal 5,00 Euro pro Fahrt
  • Buchungszeitraum: 29. Dezember bis 31. Januar 2016
  • Reisezeitraum: 4. Januar bis 31. März 2016
  • mit Postbus-Karte kombinierbar
  • Einschränkung: Kontingente Aussteuerung nach Verfügbarkeit, gilt nicht auf Auslandsfahrten, Kooperationsfahrten und nicht auf Flughafenzubringerfahrten

Ihr findet die Crazy-Winter Preise inkl. Postbus-Karten-Rabatt mit unserer Suchmaschine.

Aktuelle Zahlen für den Fernbusmarkt

Das Statistische Bundesamt hat interessante Zahlen für den Fernbusmarkt veröffentlicht.

Seit der Liberalisierung zum 1. Januar 2013 ist der Linienfernverkehr mit Bussen weiter auf Expansionskurs. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden nach vorläufigen Ergebnissen im Jahr 2014 von Unternehmen mit Sitz in Deutschland 16,0 Millionen Fahrgäste mit Linienfernbussen befördert. Gegenüber dem Jahr 2013 (8,2 Millionen Fernbusreisende) hat sich die Fahrgastzahl damit fast verdoppelt (+ 96 %). Mit diesem starken Wachstum konnten die Fernbusse im Jahr 2014 ihren Marktanteil am gesamten Linienfernverkehr mit Bussen und Bahnen bei den Fahrgästen von 5,9 % auf 11,0 % erhöhen.

Von den 16,0 Millionen Fahrgästen fuhren 12,0 Millionen (+ 80 %) im Inlandsverkehr und 4,0 Millionen (+ 160 %) im grenzüberschreitenden Verkehr. Anteilig lagen somit für 75 % der Fernbusreisenden Start- und Zielort innerhalb Deutschlands. Die Fahrleistung der eingesetzten Busse stieg im Jahr 2014 um 103 % auf 194 Millionen Buskilometer, von denen 76 % auf inländischem Gebiet zurückgelegt wurden.

Im Durchschnitt legten die Reisenden über 330 Kilometer je Fahrt zurück. Die insgesamt erbrachte Beförderungsleistung betrug damit 5,4 Milliarden Personenkilometer (2013: 2,7 Milliarden Personenkilometer). Bei den Fahrten war durchschnittlich über die Hälfte der Sitzplätze besetzt; der Auslastungsgrad der Busse lag im Jahr 2014 bei 51 %.

Zum Vergleich: Im Jahr 2014 wurden im Eisenbahnfernverkehr 129,0 Millionen Personen befördert, das waren 1,8 % weniger als im Vorjahr. Diese rückläufige Entwicklung wurde mitverursacht durch Verlagerungen zu den Fernbussen sowie durch streikbedingte und unwetterbedingte Zugausfälle.

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

fernbus24: Testsieg im Vergleich der Fernbus-Suchmaschinen

fvw_mystery shopping_1915_411fernbus24 ist Testsieger beim Mystery-Shopping-Award des Branchenmagazins fvw (Magazin für Touristik & Business Travel).

Die Tester überzeugte die klare Nutzerführung und die Ergebnisqualität der gefundenen Fernbus- und Bahnverbindungen.

Regelmäßig testet das führende Branchenmagazin für Touristik in Deutschland in geheimer Mission Reisebüros oder touristische Internetauftritte. Für die aktuelle Ausgabe vom 11. September 2015 testeten die Redakteure Fernbus-Vergleichsportale. Mit 89 von 100 Punkten landete fernbus24.de auf dem ersten Platz! Mit über 30.000 nationalen und internationalen Fernbus-Verbindungen zwischen 950 Städten punktet fernbus24.de mit einem einem hohen Informationswert und einer guten Nutzerführung. Nutzer finden unkompliziert die schnellste und preiswerteste Fernbus-Verbindung. Positiv fiel dem Mystery Shopper zudem der Vergleich mit dem günstigsten Angebot der Deutschen Bahn auf der gewählten Strecke auf.

In punkto Optik sahen die Tester jedoch noch Verbesserungspotenzial gegenüber Wettbewerbern.

„Wir freuen uns über diesen Erfolg in einem unabhängigen Vergleich der Fernbussuchmaschinen“, sagt Thomas Hönscheid, Gründer und Geschäftsführer der fernbus24 GmbH. „Gleichzeitig ist das Ergebnis aber auch Ansporn, die Weiterentwicklung der Webseite voranzutreiben“.

Zu den Ergebnissen: www.fvw.de (Ausgabe 19 vom 11.09.2015)

deinbus Insolvent: der Niedergang des Fernbus-Pioniers

DeinBus.de_Pressebild_Busfrontal_smallDas ist wirklich ein schwerer Schlag. Die deinbus.de GmbH hat am 04.11.2014 Insolvenz angemeldet.
Das Unternehmen gilt als Vater des deutschen Fernbusmarktes. Deinbus war 2009 zunächst als Bus-Mitfahrzentrale gestartet und wurde in der Folge von der Deutsche Bahn abgemahnt. Die Gründer von deinbus, drei junge Studenten aus Friedrichshafen ließen sich aber nicht einschüchtern und haben es auf eine gerichtliche Klärung ankommen lassen. Das Geld für die Gerichtskosten in Höhe von ca. 15.000 Euro sammelten sie über einen Spendenaufruf. Vor Gericht bekamen die drei Recht und durften ihre Busmitfahrzentrale weiterbetreiben. Nach dem gewonnenen Gerichtsprozess startete DeinBus im November 2011 die erste Fernbuslinie zwischen München, Stuttgart und Tübingen. Ungefähr 1 Jahr später wurde dann das faktische Monopol der Deutschen Bahn auf innerdeutsche Verbindungen am 01.01.2013 aufgehoben – Deinbus und andere Unternehmen konnten nun richtig durchstarten.

Während aber in der Folge neue Spieler wie Flixbus, MeinFernbus und zuletzt der ADAC Postbus ausgestattet mit viel Kapital richtig Gas gaben und die Marktführerschaft erfuhren, konnte deinbus nicht so richtig von der First-Mover-Rolle profitieren. Sichtbar wurde das beim Streckennetz, welches bei weitem nicht so stark wuchs, wie das der Wettbewerber. Zuletzt kam deinbus auf einen Marktanteil von knapp 5%. Damit ist deinbus schon der zweite Anbieter, der das Handtuch wirft. Anfang Oktober hatte City2City das Handtuch geworfen.

Wie geht es jetzt weiter?
Der Betrieb läuft erst einmal ganz normal weiter. Gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit und der Busbetrieb wird fortgesetzt. Zusammen mit dem Insolvenzverwalter wird deinbus versuchen, ein tragfähiges Konzept für die Zukunft zu erarbeiten.

Wir bedauern sehr, dass es für deinbus.de nicht gereicht hat, ein dauerhaft erfolgreiches Geschäftsmodell zu etablieren! Wir haben einige der Menschen, die bei deinbus in Offenbach gearbeitet haben, kennengelernt und hoffen, dass sich für diese schnell eine neue Perspektive eröffnet oder sogar der Betrieb weitergehen kann. Viel Glück!

Update: Statement von deinbus.de auf Facebook

Hallo, wir möchten hier kurz klar stellen: Es stimmt nicht, dass wir aufhören und es stimmt nicht, dass es bereits „Aus“ ist. Du hast Recht: Insolvenz ja, aber der Betrieb geht erstmal weiter. Also kein Grund, hier Panik zu schieben. Die Busse rollen und alleine dieses Wochenende fahren wir viele tausend Menschen wie gewohnt von A nach B. „Insolvenz“ muss also nicht „Ende“ heißen. Im Gegenteil, für uns heißt es „Jetzt erst recht“! Derzeit ist also kein Fahrgast von der Insolvenz betroffen, da erstmal alle Busse weiterrollen. Das Team hier in Offenbach und unser BusPartner kämpfen dafür, dass dieser Insolvenzantrag nur eine Episode in der Geschichte von DeinBus.de ist – und nicht DeinBus.de zu einem Teil der Geschichte wird. Insolvenz ist natürlich erstmal besetzt mit Begriffen wie „Scheitern“, „Aufgeben“ oder „Abwicklung“. Es gibt für uns aber verschiedene vielversprechende Perspektiven, dass es uns noch lange gibt. Wenn unser treuen Fahrgäste und Fans an unserer Seite stehen, packen wir auch das.

Pressemitteilung: Aus online-bustickets wird fernbus24.de

Die Liberalisierung des Fernbusmarktes Anfang 2013 kam einer kleinen Revolution gleich. Zuvor besaß die Bahn ein faktisches Monopol auf viele innerdeutsche Städteverbindungen. Für viele Verbindungen lohnte sich das Flugzeug zudem nicht als Alternative. Einzig Mitfahrzentralen konnten von der vormals geltenden Regelung profitieren.

Wie ist die Lage ein Jahr später?

Aktuell können Fernbus-Fahrgäste aus über 200 innerdeutschen Städteverbindungen und 5.100 Fahrtangeboten pro Woche wählen. Neben den Fahrgästen haben insbesondere mittelgroße Städte und strukturschwache Regionen profitiert, in denen es davor wenig Mobilitätsangebote gab.

Die fast 40 Fernbusanbieter sind allerdings für den Fahrgast nicht mehr zu überblicken – hier helfen spezielle Fernbus-Suchmaschinen, welche die Fahrpläne der Busunternehmen aggregieren und damit Transparenz in den boomenden Markt bringen.

Online-bustickets.de gehört zu den Pionieren im Bereich der Fernbus-Suchmaschinen.
„Der dynamische Fernbusmarkt gibt auch den Takt bei der Weiterentwicklung unserer Suchmaschine vor. Gestartet sind wir mit den Angeboten von 7 Fernbusunternehmen, aktuell listen wir mehr als 15 Anbieter und es werden immer mehr. Die Herausforderung liegt für uns in der technischen Integration, da es kaum etablierte Standards gibt.“ so Thomas Hönscheid, Gründer der Suchmaschine. Das Angebot und Erscheinungsbild der Suchmaschine wird konsequent an den Bedürfnissen der Nutzer ausgerichtet. Diese finden auf online-bustickets.de nicht nur Direkt-, sondern auch Umsteigeverbindungen, was die Anzahl an möglichen Reiseverbindungen nochmal deutlich erhöht. Zudem ist die Webseite für mobile Endgeräte optimiert, was von den Usern entsprechend honoriert wird. Über 30% aller Suchenden greifen bereits heute über mobile Endgeräte auf die Suchmaschine zu.

Aus online-bustickets.de wird fernbus24.de

Neben der technischen Weiterentwicklung hat sich auch im administrativen Bereich einiges getan. Auf Gesellschafterebene ist die wusoma GmbH, ein Anbieter von Preisvergleichen, aus München hinzugestoßen. Damit einher ging ein Umzug des Büros von Frankfurt am Main nach München.

Vorerst letzter Schritt des Transformationsprozesses ist nun die Namensänderung der Suchmaschine in fernbus24.de

„Mit fernbus24 möchten wir unsere Fernbus-Kompetenz noch deutlicher in den Vordergrund stellen. Zudem erhoffen wir uns von dem kürzeren Markennamen noch bessere Erinnerungswerte“, findet Hönscheid.

Viel Vergnügen beim Strecke wählen, Preis vergleichen und Losfahren wünscht das Team von fernbus24.de!

Weitere Informationen: http://www.fernbus24.de

Zeichen: 2.686 Abdruck honorarfrei. Belegexemplar erbeten.

Pressekontakt:

Thomas Hönscheid
Tel. +49 89 / 41 61 421 80
E-Mail: [email protected]

Quelle:

wusoma GmbH
Werner-Eckert-Str. 8
81829 München